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Die verwunschene Teleportationsmaschine
oder
Professor Zeilinger in Paris

Wiener Zauberposse mit Gesang

von

Helmut Emersberger

>>Kurzzusammenfassung<<

1.Bild:
Professor Zeilinger wird in Stockholm für die bahnbrechende Weiterentwicklung der Quantencomputer und der damit einhergehenden Realisation der Teleportation mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Der schwedische König überreicht ihm die Insignien. Professor Parasol aus Paris, im Vorjahr mit seiner Entwicklung des Normaltemperatursupraleiters als Favorit knapp gescheitert, und seine Gemahlin sind ebenfalls anwesend. Die eifersüchtige Madame Parasol hat Professor Zeilinger ein Gratulationsemail mit einem heimtückischen Virus geschickt. Zeilinger und sein Assistent Theophil Ziegenbart wollen sich zur Krönung des Abends selbst in ihr Labor nach Wien beamen. Sie verschwinden zur Verblüffung der Festgäste, kommen aber nicht in Wien an.

2.Bild:
Zeilinger und Ziegenbart finden sich im Inneren eines Rechners wieder. Der Professor ist fasziniert von dieser seltsamen Zauberwelt, Ziegenbart will sofort nach Hause, er ist besorgt um seine flatterhafte Verlobte. Die Leiterin des Institutes, die mächtige Terrabytin, erklärt, sie habe die beiden mit einem selbst gebauten Teleporter in Zeilingers eigenen Rechner gebeamt und eröffnet, dass sie sie hier zu behalten gedenkt, um die Weiterentwicklung der Quantencomputer, die sie und ihre geliebten, „altmodischen“ Bits auf den Müll bringen würde, zu verhindern. Die beiden entdecken den Teleporter und wollen sich auf eigene Faust aus dem Rechner beamen, was jedoch misslingt. Die sonst überkorrekte Terrabytin führt ein Doppelleben und reist mit dem Zollbeamten Vinzenz Balkengrenz per Email nach Paris in den Rechner des Professor Parasol. Zeilinger und Ziegenbart machen Bekanntschaft mit dem gefährlichen Virus Trojan von Hintertür, dieser kann ihnen jedoch nichts anhaben, weil sie „Analoge“ sind. Sie überreden diesen, sie ebenfalls nach Paris zu bringen, weil sie dort die für die Teleportation dringend benötigte Formel für den Normaltemperatursupraleiter zu finden hoffen.

3.Bild:
Der Rechner des Professor Parasol gemahnt an ein Pariser Bordell. Die Terrabytin tritt als femme fatal auf und steckt mit Serge, dem Leiter des Pariser Institutes, unter einer Decke. Sie wollen gemeinsam den wissenschaftlichen Fortschritt sabotieren. Als Zeilinger, Ziegenbart und der Virus ankommen, bekommen sie eine gefälschte Formeldatei überreicht und nach einer Reihe von Verwechslungen und Verquickungen reisen sie mit dem Emailvehikel wieder nach Wien.

4.Bild:
Zurück in Professor Zeilingers Rechner, ist der Professor empört über die fehlende Virusprotektion und übernimmt selbst die Wache am Emailport. Die Terrabytin kehrt zurück, wird enttarnt, fürchtet um ihre Reputation am Institut. Man einigt sich auf eine „Wiener Lösung“: Alles wird unter den Tisch gekehrt, und die Terrabytin gestattet im Gegenzug Zeilinger und Ziegenbart, sich nach Hause zu beamen - letzterer macht allerdings keinen Gebrauch davon...

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